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„Schocken-Projekt, aber zu welchem Preis?“

Foto: Tommy Bartels - Photography

Freie Presse-Bericht vom 15.10.2019

In der letzten Legislaturperiode wurde im Stadtrat das „Kaufhaus Schocken“-Projekt aufgegriffen und beschlossen. Mit diesem Beschluss sollen 1,3 Mio. € aus der Stadtkasse an den Schocken-Investor gehen. Viel Geld, wie wir finden. Wichtig war der Bürgergemeinschaft unterdessen, dass der Stadt ein spürbarer Mehrwert, als Gegenwert, entsteht. Ein solcher Mehrwert würde entstehen, wenn ein langfristiger und günstiger Mietvertrag für das Objekt geschlossen würde, mit dem die Stadt an anderer Stelle eine Entlastung hätte. Um genau zu werden: Hier war die Bibliothek geplant. Ziel war es damit wiederrum die aktuellen Räumlichkeiten der Bibliothek für Büroräume der Stadtverwaltung nutzbar zu machen um im nächsten Schritt ein Haus, welches momentanfür Büroräume der Stadtverwaltung genutzt wird, zu verkaufen.

Somit hätte man eine Kosteneinsparung auf der einen Seite und überschaubare Kosten im Bereich einer neuen Bibliothek, die zudem noch weiteren Ansprüchen gerecht werden würde, wie Barrierefreiheit, Zentralität & Moderne, auf der anderen Seite. Nun sind diese Pläne zwar noch nicht komplett vom Tisch, jedoch wurde bereits angedeutet, dass dieses Vorhaben wohl eher nicht in die Tat umgesetzt werde. Und auch der neue Vorschlag, Arztpraxen in den Schocken zu integrieren, ist mehr als am ursprünglichen Gedanken vorbei. Hierfür wurde in der Vergangenheit das Medcenter in Crimmitschau geschaffen, welches nach wie vor Kapazitäten aufweist. Das Schocken-Projekt sollte eine Belebung der Innenstadt darstellen und kein zweiter „Gesundheitsbahnhof“ werden.

Ein weiterer Faktor, der vor allem Fraktionsvorsitzende Sarah Wagner bei diesem Thema umtreibt, seien die Kosten in der Gegenüberstellung anderer städtischer Leistungen, bei denen der Rotstift angesetztwerden soll. „Ich habe kein Verständnis dafür, dass wir als Stadt solche Summen für ein Prestigeobjekt, Rückzahlungen von Straßenausbaubeiträgen und Museen ausgeben und es uns dann für unsere Kinder im Hinblick auf Kitabeiträge oder den Vereinssport fehlt. Stadtentwicklung ist wichtig und richtig, doch nur mit großartigen Bauwerken und zukünftig kaputten Straßen, die die Folge der Rückzahlung von Straßenausbaubeiträgen sein werden, halten wir die Bürger nicht in unserer Stadt. Zudem bin ich der Meinung, dass das Schockenkaufhaus unsere Innenstadt eher dezentralisiert, was aus meiner Sicht nicht zur Innenstadtbelebung beiträgt.“, so die Fraktionsvorsitzende.

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